Veranstaltungsort

Fachhochschule Kiel
Audimax, Gebäudenummer 18
Sokratesplatz 3, 24149 Kiel

 

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Kooperationsveranstaltung: Komplexität in Projekten managen - mit Tools und Techniken zum Erfolg am 10. Juni 2010

Die Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM), die Fachhochschule Kiel, der VDI Schleswig-Holsteinischer Bezirksverein, der Verein Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH) sowie die Regionalgruppe Schleswig-Holstein der GI laden gemeinsam zu dieser Veranstaltung ein.

Agenda
14:00 Uhr Registrierung

14:30 - 14:35 Uhr Eröffnung der Veranstaltung durch Prof. Dr. Doris Weßels, Professorin für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Kiel (Moderation)

14:35 - 14:50 Uhr Grußwort Prof. Dr. Dirk Frosch-Wilke, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft der FH Kiel, Grußwort Lena Salden, Clustermanagement Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH)

14:50 - 15:30 Uhr Vortrag "Besser planen, besser entscheiden und besser kommunizieren", Franc Grimm, Geschäftsführer der CONSIDEO GmbH

15:30 - 15:45 Uhr Diskussions- und Kaffeepause

15:45 - 17:00 Uhr Parallele Workshops:
1. Ereignisgesteuerte Projektplanung und -steuerung
2. Strategieentwicklung unter Unsicherheit und Risiken

ab 17:00 Uhr Get Together beim Abendimbiss


Workshop 1: Ereignisgesteuerte Projektplanung und -steuerung
(Heinz-W. Bertelmann von der MODELER Akademie, Trainingspartner der CONSIDEO GmbH)
Viele Projekte verfehlen ihre Kosten-, Zeit- und Qualitätsziele trotz Einsatz mächtiger Projektmanagement-Lösungen. Grund: die entscheidenden Zusammenhänge, Entwicklungen und Ereignisse werden nicht berücksichtigt. Kaum ein Projekt verläuft so wie ursprünglich geplant, da diverse Ereignisse eintreten: Mitarbeiter fällt aus, Spezifikation wird geändert, neue Mitarbeiter durchlaufen Lernkurven, Prioritäten werden verändert, Projekte kommen hinzu etc. Diese Ereignisse sowie weiche Einflussfaktoren (z.B. sinkende Mitarbeiter-Motivation/Performance bei Dauerüberlastung) und dynamische Prozesse können nun erstmalig sehr einfach mit dem CONSIDEO MODELER (wurde auf der diesjährigen CeBIT mit dem Innovationspreis-IT 2010 ausgezeichnet) im Sinne von Was-wäre-wenn-Szenarien abgebildet und analysiert werden. Ein weiterer USP besteht in der Umsetzung des ToC-Ansatzes (Theory of Constraints, ToC, von E. Goldratt). Im Rahmen des Workshops erleben und erproben Sie die neue Vorgehensweise anhand eines konkreten Praxisbeispiels. Sie schlüpfen dabei in die Rolle eines Projektmanagers und berücksichtigen bei der Planung diverse Ereignisse und weiche Faktoren und beheben anschließend die bestehenden Engpässe in "Ihrem Projekt".

Workshop 2: Strategieentwicklung unter Unsicherheit und Risiken
(Franc Grimm von der CONSIDEO GmbH)
Generell sollte jedes Unternehmen, jede Organisation, aber auch jede Abteilung und sogar jedes Projekt einer Strategie folgen, soll der Erfolg nicht vom Zufall abhängen. Eine gute Strategie bedingt, dass die entscheidenden Zusammenhänge, zukünftige Entwicklungen (Trends) und Risiken richtig eingeschätzt werden. Dabei müssen nicht nur die harten sondern auch die oftmals entscheidenden weichen Einflussfaktoren berücksichtigt werden. Zudem muss überprüft werden, ob die Strategie überhaupt mit den bestehenden Ressourcen und Prozessen bewältigt werden kann. Im Rahmen des Workshops erleben und erproben Sie die neue Vorgehensweise, die dies ermöglicht, anhand eines konkreten Praxisbeispiels. Sie schlüpfen dabei in die Rolle eines Geschäftsführers eines Sportartikel-Herstellers. Sie stecken in der Krise und suchen nach neuen Umsatzpotenzialen. Durch Einsatz des MODELERS entwickeln Sie systematisch in Team-Meetings ein neues innovatives Produkt, das sich über Mund-zu-Mund-Propaganda und Youtube-Videos vertreiben lässt. Zudem müssen die Produktions- und Vertriebsprozesse neu geplant werden. Dabei müssen die entscheidenden Einflüsse, weiche Faktoren (z.B. Mitarbeiter-Motivation und Lernkurven) sowie Unsicherheiten, Wahrscheinlichkeiten und Risiken berücksichtigt werden. Seien Sie gespannt, wie derartige komplexe Themen schnell, einfach und ganzheitlich abgebildet und im Rahmen von unterschiedlichen Was-wäre-wenn-Szenarien analysiert werden können.